Das Wort Firmung kommt vom lateinischen Wort >firmare<, welches wir am besten mit >stärken, festigen< übersetzen. Das Sakrament der Firmung will also ein Sakrament der Stärkung sein.
In der Taufe haben unsere Eltern und Taupaten stellvertretend für uns unseren Glauben bekannt. Zum Zeitpunkt unserer Firmung werden wir von der Kirche als mündige Menschen angesehen, die ihr Glaubensbekentnis selbst leisten können. Im Sakrament der Firmung will uns der Heilige Geist in diesem Glauben stärken und festigen.
Insgesamt 37 Jugendliche begaben sich seit dem Eröffnungsgottesdienst im Januar auf die Spurensuche nach dem Heiligen Geist. Dabei konnten Sie aus verschiedenen Bausteinen wählen.
Mit zwei Kleinbussen fuhren wir zum Beispiel in den Dom zu Bamberg und waren hautnah dabei, als in einer sehr feierlichen Messe das Chrisam-Öl für die Firmung geweiht wurde.
Bei unseren Firmtreffen gingen wir wichtigen Fragen nach: „Was ist mir wirklich wichtig im Leben?“ Oder auch: „Was macht es für einen Unterschied als Christ zu leben?“ Dazu befragten die Firmlinge interessiert verschiedene engagierte MitarbeiterInnen aus den Pfarrgemeinden.
Besonders spannend war die Schatzsuche, auf die sich Firmlinge jeweils einzeln mit ihren Paten machten. Die Impulse in den Schatzdosen regten dazu an, über Talente, Zweifel und den eigenen Glauben ins Gespäch zu kommen.
Beim dritten Treffen stand die Firmung mit ihren vielen Zeichenhandlungen im Mittelpunkt. Mit einem kleinen Versuch konnten die Jugendlichen z.B. selbst erleben, wie wohltuend Öl sein kann und dass Jesus so in ihrem Leben wirken möchte.
Unsicherheit aber auch Vertrauen konnten die Firmlinge bei der Nightline erleben. Dazu gingen sie im Dunkeln einen unbekannten (Lebens-) Weg an einem Seil entlang.
Dies sind nur einige Einblicke aus der vielfältigen, diesjährigen Firmvorbereitung. Im Gespräch durfte ich immer wieder hören, dass Jugendliche neu in Kontakt mit ihrem Glauben gekommen sind, den sie auch gerne in der Firmung bestätigen.
Ich wünsche unseren Gefirmten und uns allen, dass wir offen sind, Gott immer wieder neu kennenzulernen.
Karin Hofmann, Gemeindereferentin